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Interview mit Jörg von Appen

Redaktion: 

Hallo Jörg, auf der Mitgliederversammlung, die sehr gut besucht war und welche Dich und den weiteren Vorstand einstimmig wählte hast Du Dich ja bereits vorgestellt. Bitte tue das an dieser Stelle doch noch einmal für alle, die nicht dabei waren.

 

J: 

Jörg von Appen, 52 Jahre alt, bin verheiratet und Vater von 3 Kindern. In bin in Blankenese am Strandweg und in Singapur aufgewachsen. In die SVB bin ich 1980 eingetreten. Dort spiele ich seither Fußball (Jugend, Liga, Alte Herren). Nach dem Abitur am Gymnasium Blankenese und der Bundeswehrzeit in Neugraben- Fischbek studierte ich Jura in Konstanz. Nach beruflichen Stationen zuletzt als General Counsel bei der SPORTFIVE Group (ehemals UFA Sports, heute Lagardère Sports) bin ich seit 2010 als Rechtsanwalt selbständig in eigener Kanzlei tätig und berate ausschließlich in der internationalen Sportbranche. 

 

R:   

Was hat Dich dazu bewogen bei der SVB ein Amt zu übernehmen?

 

J:

Hat mich meine Familie auch gefragt. Ich bin seit fast 40 Jahren Mitglied in der SVB und diesem Verein schon sehr verbunden. Die Tatsache, dass wir als Mitglieder bzw. als Verein über zwei Jahre nicht in der Lage waren, Mitglieder für Vorstandsämter zu gewinnen, hat mich nachdenklich gestimmt. Es ist eigentlich ein Spiegelbild der Gesellschaft, in der viel konsumiert, aber wenig zurückgegeben wird. Es ist offensichtlich generell wenig erstrebenswert, ein solches Ehrenamt auszuüben. Dabei gibt es dafür eigentlich außer, dass wir beruflich und in der Familie alle stark eingebunden sind, eigentlich gar keinen Grund. Irgendwann muss man einmal in die Bütt und versuchen, etwas zurück zu geben. Die SVB ist gesund und in der Vergangenheit sehr gut geführt worden. Auf dieser Grundlage möchte ich mit einem sehr guten Team versuchen, die SVB unter Berücksichtigung sich stetig verändernder Rahmenbedingungen weiter zu entwickeln und das Ehrenamt in unserem Verein wieder attraktiv zu machen. Das finde ich spannend und motiviert mich.

 

R: 

Was sind Deine wichtigsten inhaltlichen Ziele?

 

J:

Die SVB ist ein traditionsreicher Verein, der mitten in Blankenese fest verankert ist. Es gibt viele Schulen und damit auch Familien und Kinder, die die unterschiedlichsten Sportarten ausüben. Allen weiterhin ein breites Sportangebot mit kurzen Wegen zu bieten, verbunden mit einer hohen Identifikation mit dem Verein und dem schönsten Stadtteil Hamburgs ist Verpflichtung und Herausforderung zugleich. Dabei gilt es, den Kontakt und Dialog mit Politik, Sport- und Bezirksämtern herzustellen und zu führen, um das Bewusstsein für die Notwendigkeit zusätzlicher Möglichkeiten, Sport zu betreiben (Sportstätten, Hallenzeiten etc.) zu schaffen. Ferner gibt es keinerlei vereinsübergreifende Veranstaltungen, bei denen sich unsere 2.200 Mitglieder außerhalb ihrer Sparten kennen lernen können. Die Spartendenke wird seitdem ich im Verein bin gelebt und nicht angefasst. Wir als Vorstand halten das für falsch und suchen nach Möglichkeiten, dies zu ändern. Beispielsweise gemeinsame Veranstaltungen, aber auch eine spartenübergreifendes Athletiktraining oder ein erweitertes Angebot an Sportarten (z.B. Fitness, Beach Volleyball, um an populäre Freizeitsportarten) anbieten. Wir müssen uns der Mitgliederverwaltung- und Kommunikation widmen. Hier ist sicherlich die Arbeitsgruppe „Digitalisierung“ hervorzuheben. Für alle Themen ist unser Wunsch, dass die Mitglieder der SVB mitgestalten, sich engagieren und mitreden. Und zwar im Prozess und nicht erst in der Mitgliederversammlung, wenn Dinge zur Abstimmung kommen. Dazu gehört natürlich eine regelmäßige Mitgliederinformation über die Dinge, die der Vorstand so treibt. Auch die Erhöhung der Spendenbereitschaft und die Suche nach Sponsoren ist sicherlich ein Ziel. Also, es gibt schon ein paar inhaltliche Themen 

 

R: 

Wie aus Deiner Vita hervorgeht bist Du durch und durch Fußballer. Bedeutet das, dass Du ein besonderes Augenmerk auf die Fußballabteilung legst?

 

J:

Nein. Die Fußballabteilung ist innerhalb des Vereins meine Heimat und ein Teil meines Lebens. Mich hat aber die Spartendenke offen gestanden immer schon gestört. Ich finde es klasse, wenn ein spartenübergreifendes Vereinsleben stattfindet und sich Mitglieder aus unterschiedlichen Sparten kennen und auch unterstützen, wenn Sportler oder Mannschaften im Wettkampf sind oder ein Spiel haben. Das fördert die Identifikation mit der SVB und seinen Mitgliedern. Unabhängig davon sind wir als Vorstand dem gesamten Verein gegenüber verantwortlich. Es gab früher beispielsweise eine Fußballmannschaft, die aus Tennis- und Fußballmitgliedern bestand und an einer Te-Fu Liga teilgenommen hat.

 

R:

Wie Du erwähntest, ist die SVB einer der wenigen Vereine, die von der Alexander Otto Stiftung als „Pilot“ für das Thema Digitalisierung ausgewählt wurde. Was ist unter dem Schlagwort mit Bezug auf unseren Verein zu verstehen?

 

J:

Modernisierung unserer Mitarbeiterverwaltung, Schaffung zusätzlicher Kommunikationsmöglichkeiten für unsere Mitglieder und der Weg zu einem modernen, zeitgemäßen und weiterhin attraktiven Verein. Das alles mit Augenmaß unter Einbeziehung der einzelnen Sparten, unserer Mitglieder und vor allem mit dem notwendigen Kostenbewusstsein. 

 

R:  

Der neue Vorstand ist bald 100 Tage im Amt. Was ist Dein bisheriges Resumée?

 

J:

Es bringt Spaß in unserem Team. Das Thema Geschäftsführersuche ist hoffentlich bald abgeschlossen. Das Thema Digitalisierung ist angestoßen worden. Hier haben wir schnell Mitglieder für unsere Arbeitsgruppe motivieren können. Die Website wird Zug um Zug modernisiert. Wir versuchen häufiger zu informieren. 

 

R

Was wünscht Du Dir kurz-, mittel- und langfristig für die SVB?

 

J:

Mitgliederengagement, spartenübergreifendes Sportangebot wie Ballschule,- Athletik- oder Fitnesstraining, Identifikation mit der SVB, mehr Bereitschaft für das Ehrenamt…….das reicht doch erst einmal oder?

 

R: Vielen Dank für das Gespräch

 

 

 

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